Gartenplanung: Loslassen können

Gartenplanung ist heikel. Es beginnt bei der Frage, wie weit man einen Garten überhaupt planen soll. Denn wer einen Plan hat, will diesen auch verwirklichen. Man läuft einem Bild hinterher, das möglicherweise durch zu viel winterlichen Bildbandkonsum im Kopf gereift ist. Schlimmstenfalls ist es durch Pflanzenkatalogsschmökerei entstanden.

Wer genau schaut, erkennt nämlich bei so manchem Pflanzenversandschlingel, dass manche Blüten einer Pflanze mittels Copy & Paste multipliziert werden und zu unnatürlicher Pracht verhelfen. Ein konkretes Gartenbild im Kopf erzeugt Ehrgeiz, sportlichen Wettkampf und verschafft nur dann Befriedigung, wenn der eigene Garten ein paar Tage lang, wahrscheinlich Mitte Juni, dem gedanklichen Ideal entspricht. Beileid. Interessanter scheint mir das Phänomen des Los- und Zulassens im Garten.

Ein Garten befindet sich in ständiger Veränderung, Pflanzen kommen und gehen auf natürliche Weise, manche bleiben länger und fühlen sich so richtig wohl, andere kümmern und entschwinden mit der Zeit. Die Vorbilder sind in der Natur zu finden.

http://derstandard.at/1336697796176/Fauma–Flora-Gartenplanung-Loslassen-koennen

[jamiesocial]

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